Folgende Forderung stellen wir an das Staatsministerium für Soziales:

Sehr geehrte Frau Staatsministerin Köpping,

mit großer Sorge verfolge ich die Entwicklung der Verordnungen zur Durchsetzung der Corona- Schutzmaßnahmen.

Laut Beschluß der Bund-Länder- Konferenz vom 03.03.2021 zählen Blumengeschäfte und Gartenmärkte einheitlich in allen Bundesländern zum Einzelhandel des täglichen Bedarfs. Das Warensortiment dieser Betriebe, Blumen und Pflanzen, gehört laut Beschluss zur Grundversorgung.

In allen unseren Mitgliedsbetrieben werden die Corona- Schutzmaßnahmen umgesetzt, Abstände eingehalten, durch entsprechende Zugangskontrollen werden Nachverfolgungen möglich gemacht… schon zum eigenen Schutz gehen alle Mitarbeiter größtmöglich sorgsam mit jedem Einzelnen um.

Die Individualität in Floristbetrieben ist nachweißlich nicht  für die Entwicklung der Pandemie verantwortlich.

Mit diesem Schreiben fordere ich die Landesregierung auf, die bestehende Schutzverordnung zu korrigieren, zu vervollständigen und den o.g. Beschluss umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Fachverband Deutscher Floristen

Landesverband Sachsen e.V.

Sylke Nagel

Präsidentin

 

Ab Montag , den 22.11.2021 gilt eine neue Sächsische-Corona- Notfall- Verordnung.

Einzelhandel, Dienstleistungen

Der Zugang zu Einzel- und Großhandelsgeschäften ist allein mit Impf- oder Genesenennachweis zulässig. Die täglichen Öffnungszeiten sind auf ein Zeitfenster zwischen 6 und 20 Uhr zu beschränken. Click-and-collect ist zulässig.

Ausnahmen von der 2G-Regelung und den eingeschränkten Öffnungszeiten gelten für den Lebensmittelhandel, Tierbedarf, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte, Orthopädieschuhtechniker, Optiker, Hörgeräteakustiker, Ladengeschäfte des Zeitungsverkaufs, Tankstellen und Großhandel für Gewerbetreibende.

Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche unterliegen einer Kapazitätsbeschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter. Bei über 800 Quadratmetern darf für die über der Grenzmarke liegenden Fläche ein Kunde pro 20 Quadratmeter eingelassen werden.

Es besteht die Pflicht zur Kontrolle der jeweiligen Nachweise durch den Betreiber für den Zugang zu Einzelhandelsgeschäften.